Ordensfest 2011
- Geschrieben von Siegfried Krause
Die Tage werden kürzer, die nächste Session ist auch nicht mehr weit, die richtige Zeit für das FEN-Ordensfest des LV Berlin, Brandenburg und angrenzende Bundesländer. So fanden sich am 08.Oktober 2011, trotz Herbstferien der Schulkinder, nahezu 80 Karnevalssüchtige ein. Das Fest fand diesmal nicht in Lichtenrade, sondern erstmalig im Seniorenklub Südpark in Spandau statt. Übrigens eine für unsere Veranstaltung sehr gut geeignete Räumlichkeit, sogar für Raucher waren genügend Stehtische im Freibereich vorhanden.
Dieses Fest war die erste größere Bewehrungsprobe für den nahezu neu aufgestellten Vorstand des Landesverbandes und um es gleich vorweg zu nehmen, dem Vorstand sind nur positive Meinungen zu Ohren gekommen.Da Berlin eine multikulturelle Stadt ist, so haben wir mit diesem Pfund gewuchert und Gruppen aus anderen Erdteilen in unser Programm eingebunden. Dem Landespräsidenten Heinz-Dieter Bourtscheidt war es gelungen über den Berliner Karneval der Kulturen Darsteller und Gruppen aus der Mongolei, San Salvator, Ecuador und Brasilien zur Teilnahme zu gewinnen. Für viele von uns war es der erste Kontakt mit den ausländischen Karnevalsbräuchen in Liedern und Tänzen.
Nach einem kleinen Prosecco am Eingang und der Ansprache des LV-Präsidenten eröffnete ein Solotanz des Funkenmariechen Svenja von der Narrengilde das Programm. In bunter Folge kamen die Verleihungen der Jahresorden 2012 an Einzelmitglieder und Gruppen und im ersten Block der Auftritt der Tänzerinnen und Sängerinnen aus der singenden Jurte der Mongolei. Die Darbietungen und die farbenprächtigen Gewänder von Undraa Gongor und Dashmaa Oldahk wurden mit viel Beifall bedacht. Auch als Fotomotiv gemeinsam mit unseren FEN-Mitgliedern wurden die Damen oft bemüht.
In einem weiteren Block konnten wir den Solotanz von Jolina von der Narrengilde bewundern. Die Schlager der 70er Jahre mit Drafi Deutscher (Sigurd) und anschließend die etwas einfach gestrickte Ostfriesin (Jürgen) passten bestens in unseren Ablauf. Nach den Darbietungen von mexikanischen Folkloretänzen (San Salvator) und der Gruppe De Danza Ayahuma aus Ecuador – übrigens alle von einem echten Indianerstamm - wurden wir mit einem ganz anders gearteten Tanz – dem Männerballett „Lady Boys“ überrascht. Wohlgestaltete Männerbeine steigerten sich bis zum gewagten Can-Can. Schön das alle ohne fremde Hilfe wieder auf die Beine kamen. Eine große Trommlergruppe aus Brasilien mit „Maracatu`-Musik“ boten Rhythmus bis zur Steigerung in die Ekstase, wenn auch die Lautstärke die Grenzen der Räumlichkeit zeigte. Es tat der Begeisterung keinen Abbruch. Nur kurz unterbrochen durch die Vergabe eines Sonderordens an Monika Liepolt von den Ostermann-Erben folgte der Auftritt der „Champs of Harlekins“ ,diesmal im Dreierpack. Es wurde kräftig mitgesungen und mit geschunkelt. Die Stimmung war prima als sich die Darsteller zum großen Schlussbild zu Tanz und Gesang nochmals in der Mitte des Saales zusammenfanden. Auch Gruppen die nicht unmittelbar in das Programm eingebunden waren, wie der Carnevals Club Lichtenberg mit ihren rot-schwarzen Kostümen, haben sich prächtig amüsiert.
Essen und Trinken wurde reichlich angeboten und auch genommen, wenn auch ein Fass Bier (von 3 Fässern) zurückgeführt wurde. Zum Gelingen des Festes gehörte auch die Stimmungsmusik, geboten vom DJ der Kontaktmaschine Berlin und die vielen, hier nicht einzeln aufzuführenden Helfer.
Allen Darbietenden und Helfern ein herzliches Dankeschön.








